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Archive for Dezember 2012

25. Jubiläum

Beinahe hätte ichs glatt vergessen *hüstel*

Wir haben dieses Mal einiges zu feiern.
Nicht nur, dass wir mittlerweile die wunderschöne Zahl „111“ als Facebookfreunde verzeichnen dürfen 😀 feiern wir dieses Mal tatsächlich 25. Jubiläum des Koblenzer Vegan Brunches und leider gleichzeitig auch den letzten Brunch in der schönen KHG, denn die KHG wird die Villa verlassen und  wir müssen nächstes Jahr umziehen (dazu wird es dann zu passender Zeit Infos geben)

Ein „klitzekleiner“ Rückblick auf das Werden und Gedeihen des Koblenzer Vegan Brunches:

Ins Leben gerufen wurde der Brunch irgendwann im Sommer 2008 von einem kleinen Grüppchen, welches sich über schöne Verquickungen im Leben zusammengefunden hatte.
Dabei waren Johannes, Steffen, der vor 2 1/2 Jahren das vegane Restaurant Viaskso in Berlin eröffnet hat und Lisa, die mittlerweile schon seit 3 Jahren in Schottland ihr Unwesen treibt…und Ben, oder? Ben war auch von Anfang an mit dabei *grübel*
Lisa war damals die Drahtzieherin, ziemlich aktiv im Asta der FH und damit auch gleich Inhaberin der Verbindung zur KHG, Guido und Barbara. Wie alles genau begann müsste ich noch mal in einem intensivem Interview herraus kitzeln 😉
Ich selbst hatte das große Glück Steffen zu kennen (wir waren mal ein Pärchen ;)), der überredete mich nämlich einfach mit auf diesen ersten Veganen Brunch zu kommen. Allein hätte ich mich da ja niemals hin getraut..
Es müssen so um die 15 Hanseln da gewesen sein.
Und so nahms seinen Anfang:

1. Brunch | Sommer 2008

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Der erste kleine Buffet-Tisch 🙂


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Das erste kleine Grüppchen

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BEN: the Crepesmaker

Wir waren uns alle recht schnell grün, gründeten „Kovegan“, trafen uns regelmäßig Donnerstags im Miljöö, schenkten der dortigen Köchin ein veganes Kochbuch, zauberten auf diese Weise gleich zwei Seiten vegane Gerichte auf die Speisekarte des Miljöös (großartig von der Besitzerin darauf einzugehen!!!) und hatten verdammt viele schöne, lustige Abende. Fest zu der Gruppe gehörten damals noch Ben, der mittlerweile in Bonn lebt und Sandra, die nach Berlin ausgewandert ist.

Wie man schon raus hört, löste sich Kovegan mit der Zeit irgendwie auf, es war zwar noch eine Weile ein Kommen und Gehen, aber irgendwann schlief es ein. Andreas stieß in der Zeit noch zu uns und ist mir bis heute erhalten geblieben 😀 Gott sei Dank!!!
In der Zeit als Jürgen und ich noch in einer Wg lebten, half uns erst unser Knuddelschatz Daniel B. und dann sein würdevoller Nachfolger OOOOOli :*

4. Brunch

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Bens Pfannkuchenberg

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Lisa, ich und das Buffet.

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Isa reißt sich die Deko unter den Nagel und fängt an auf Blumen zu bestehen *g*

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Lisas Tortenkunst

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Der erste flyer

5. Brunch | April 2009

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Schatz steigt mit ins Brunchgeschäft ein

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Ben ist noch da und seine fantastischen Pfannkuchen auch

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So sieht das Buffet aus

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Und so unsere kleine WG beim Rumalbern (Jürgen, Daniel und Ich)

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So sahen die Gäste aus

Meine liebste Lisa meinte dann plötzlich, einfach mal so, nach Schottland auswandern zu müssen. Lisa war bis dahin quasi Schirmherrin des Brunches. War diejenige, die immer wieder für Termine sorgte, die alles organisierte, Leute delegierte und am Brunch verzweifelte und oftmals kurz davor war, das ganze Unterfangen hinzuschmeißen…
Was nun?
Lisa weg!
Brunch ganz allein, ohne Orgatante?
Einer musste ja nu, ne?
Ich arme Seele in Not.
Ich schüchterner Mensch mit meiner Sozialphobie.
Was solls, kann man ja nicht einfach sterben gehen lassen, sone gute Sache.

Im September 2009, das war der 7. Brunch, übernahm ich die Orga und heulte mich regelmäßig in den Tagen davor in den Schlaf, rutschte auf blanken Nerven herum und war ebenfalls mehrfach davor das Ding hinzuschmeißen.
Anfangs lief die Orga noch über unser Treffen am Donnerstag, wobei in der fröhlichen Schnapsrunde kaum irgendwie jemand recht über die Orga reden wollte. Wem will man das auch übel nehmen, jeder war froh mal ein paar Stündchen vom Alltagsstress Abstand nehmen zu können. Der Rest wurde dann über das Kovegan-Forum besprochen. Damals versuchte ich noch mit allen gemeinschaftlich die Termine abzusprechen, alle anfallenden Aufgaben zu delegieren, suchte jedes Mal verzweifelt nach Aufbau-und Abbauhelfern, nach Leuten, die etwas vorbereiten konnten. Das alles klärte sich meist erst ein, zwei Tage vor dem Brunch, als ich schon 30 Anmeldungen im Kasten hatte.
Meine stärksten Helfer waren damals Ben, der IMMER die leckeren Pfannkuchen buck, die großen Einkäufe bei Alnatura erledigte und Brötchen besorgte, Sandra die jedes Mal drei großartige Gerichte mitbrachte (sie ist eine gnadenlos gute Köchin) Dominik und Oli die sehr oft beim Auf- und Abbau dabei waren und mein geliebter Andreas, der eigentlich von Anfang an immer mit allen Kräften dabei war und bis Heute alles in wirbelwindartiger Manier am Laufen hält.

der 7. und mein erster Brunch | September 2009

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So sah Lisas Torte aus (sie war noch bis November da und half mir bei der Orga. Seither kommt sie hin und wieder mal aus Schottland eingeflogen, zaubert wundervolle Torten und unterstützt uns)

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So sah das Buffet aus..

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So sahen Richard und Birte aus (Richard, der uns immer mal wieder gefahren hat und Birte sprang auch schon mal ein, als völlige Not am Mann war)

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Die andere Hälfte des Buffets

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So sah der flyer aus.. immer noch angelehnt an den ersten Entwurf.

Was schwer auszuhalten war, war einfach diese enorme Verantwortung, die ich alleine trug. Alle in der Gruppe waren zu der Zeit irgendwo in den Endphasen ihres Studiums, oder Ausbildung, kurz vor dem Umzug, der Auswanderung, begannen neue Jobs. Und so war es jedes Mal einfach ein einziges Bangen und Hoffen, ob überhaupt jemand Zeit finden würde zu helfen den Brunch auf die Beine zu hieven, ob wir überhaupt einen Fahrer haben, der uns mit samt den ganzen vorbereiteten Gerichten abholt und zur KHG bringt (hier möchte ich Ben, Rainer und Daniel K. danken, die haben sich oft früh Morgens aus dem Bettchen gehievt und uns gefahren und später dann Richard und Juttalein)
Wer allerdings jedes einzelne Mal hinter mir stand, mir den Rücken stärkte und die Tränen trocknete, war mein Schatz. Erst Mal nichts am Hut mit Veganismus, verstand er von Anfang an worum es mir bei dem ganzen Unterfangen ging und unterstütze mich wo es nur irgendwie ging.
Nach dem die Stammtisch-Treffen verebbten, die meisten irgendwo in der Weltgeschichte verstreut waren, und alles nur noch sehr spärlich über das Forum lief, beschloss ich irgendwann, alles komplett alleine über die Bühne zu bringen. Die Termine ohne Rücksprache zu planen, die Menüliste alleine aufzustellen, alle Einkäufe alleine zu tätigen und auch den größten Teil der Gerichte selbst zu kochen, aber immer mit der festen Unterstützung von Schatz und Andreas. Diese Dreierkombo etablierte sich einfach.
Ich stellte den kompletten Plan auf den Kopf um die immensen Kosten einzudämmen, denn wir kamen selten auf Null sondern hatten fast immer Miese.
Ich strich die vielen frischen Bio-Brötchen, Marmeladen, Müslis, die sündhaft teuren Wurstersatzprodukte, Streichkäse und Co., der komplette Einkauf bei Alnatura viel raus..  immer mehr selbst gemachte Gerichte hielten Einzug auf dem Brunch:
und so wurde der der einstige Frühstücksbrunch schnell zu einem Frühstücks-Mittags-Kaffeekränzchen-Brunch, der immer mehr Zulauf gewann und sich endlich auch von den Kosten her trug.
Bei Tee, Kaffee, Marmeladen und manchem Obst und Gemüse achte ich immer noch auf Fair Trade und Bio, aber ausschließlich geht das nicht, sonst müssten wir beginnen wirklich mindesten 10€ pro Nase zu verlangen, weils anders nicht finanzierbar wäre, leider.

14. Brunch | März 2011

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So sieht das Sushi von Susanne aus. Sie kommt uns seit dem regelmäßig aus Bonn besuchen, bringt immer etwas schönes mit und ich bin sehr froh, dass wir uns Jahre nach unserer Ausbildung wieder gefunden haben!

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SO sieht ANDREAS aus (rechts) hab ich ihn mal erwischt 🙂
und Ben, der auch immer mal wieder aus Bonn mit vielen Leckereien zu uns kommt

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So sieht unsere Küche aus

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.. uns so Saskia.. ebenfalls eine gute Seele aus Bonn, die immer mal wieder reingeschneit kommt, mit allerlei Leckereien im Gepäck und viel Tatendrang

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Soe sieht das Buffet aus..

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so sah mittlerweile der flyer aus

Gänzlich eingerannt wurden wir dann nach dem ich ein Interview für die Rheinzeitung gegeben hatte. In dem es um Ernährung, und die generellen Hintergründe für eine vegane Lebensweise ging. Der Brunch wurde am Ende des Artikels mit Datum beworben und wir hatten dann erstmalig 70 Gäste zu verköstigen. Bis dato lagen wir bei 35 bis maximal 50.
Da kam Jutta genau zur rechten Zeit in mein Leben gehüpft, mit völliger Begeisterung für den Brunch und zack stand und steht sie jeden Samstag vor dem Brunch bei uns oder bei sich in der Küche und Sonntags am Brunch selbst in der KHG und hilft wos nur geht 😀
Das Viererteam war geboren und das war auch gut so. Schon seit geraumer Zeit hatten wir für jeden Brunch 15 bis 20 Gerichte vorzubereiten..
Ich begann auch noch  in den flyern expliziter darauf Aufmerksam zu machen, dass wir uns riesig über selbst gemachte Mitbringsel freuen und darin die beste Unterstützung finden. Es ging immer weiter bergauf, immer regelmäßiger brachtet ihr lieben Gäste richtig viel mit und ich wurde immer ruhiger.
Denn eins hab ich mittlerweile nach 18. Brunchs gelernt: es geht IMMER irgendwie gut, egal was auch immer passiert, ob mein Postfach platzt vor Anmeldungen und ich mich frage, ob wir sooo viel überhaupt kochen können, ob wir soo viel Platz überhaupt haben, egal ob wir nicht wissen wer uns eigentlich fährt, egal ob in den Anmeldungen kaum jemand geschrieben hat, dass er etwas mitbringen möchte, am Ende ist das Buffet IMMER übervoll mit Köstlichkeiten, weil irgendwie immer spontane helfende Hände kommen und etwas mitbringen, weil IMMER irgendein lieber Freund einspringt und uns sein Auto leiht oder uns fährt, weil immer jemand einspringt und beim Auf-und Abbau hilft, weil ich mich immer auf mein kleines Team verlassen kann und irgendwie auch auf den heiligen Geist oder ähnliches. Alles wird immer gut und ich habe absolut keine Sorge mehr.

Der Brunch ist ein wundervolles Geschenk und ich es macht mich über alle Maßen glücklich, dass so viele Menschen zu uns finden und auch immer wieder ihre Begeisterung und Dankbarkeit aussprechen, uns sogar kleine geschenke mitbringen. Waaahnsinn!! Daanke :*

Ich hoffe wir werden noch viele schöne gemeinsame Brunchs erleben, viele Menschen erreichen, aufzeigen können, wie lecker, vielfältig und auch einfach eine rein pflanzliche Ernährung ist.
Ich wünsche mir, dass die geniale offene Stimmung beim Brunch erhalten bleibt und viele Menschen ins Gespräch kommen, sich austauschen können, dass Gedanken angestoßen werden und wir einen kleinen Beitrag leisten können für eine positivere, bewusstere und gewaltfreiere Welt. Klingt pathetisch, aber das wäre einfach wundervoll.

Auf bald,
Eure Isa

Noch ein paar aktuelle Impressionen..

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Torte von Mariana

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Ceprese vegan Styl

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OLYMPUS DIGITAL CAMERAnudelsalat01Und hier haben wir etwas gaaanz, ganz Besonderes. Sie sehen den Erstversuch von Sarah Leznew und ihrer Mama. Die beiden kamen samt Bruder/Sohn zum ersten Mal zum Brunch und diese wunderschöne Danauwellentorte war ihr erster Versuch vegan zu backen. ich finds so großartig was ihr da gemacht habt und hab mich wirklich sehr über euren Besuch und eure ansteckende Begeisterung gefreut.  Ich hoffe euch in Zukunft öfter beim Brunch sehen zu dürfen.  Danke euch!!  (achja Sarah hatte uns auf dem Andernacher Tierheimfest an unserem Stand kennen gelernt, flyer mitgenommen und prompt war se mit Family da :D supa!)nussecken

Ist das nicht wuuuuuunderschön?! So liebevoll :) Lavendelplätzchen von Christina

flyer.15.04.12Zucchini-Möhren-Kuchen mit Sahnesoße und Thymian

 

Fischimmitat.. Gott war das lecker!!! Mitgebracht und noch verfeinert von Monika

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So, Schluss jetzt, Zeit fürs Bettchen!!

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Hallo Ihr Lieben,

das Jahr neigt sich dem Ende, Weihnachten steht vor der Tür und gemütliche Abende auf der Kuschelcouch, wenns draußen mal wieder stürmt und hoffentlich auch schneit 🙂

Was gibts da Schöneres als bei einem leckeren Weihnachtsbrunch noch mal das Jahr Revue passieren zu lassen, einfach mal stolz zu sein über all das, was man mit eignen Händen auf die Beine gestellt hat, wo man überall positive Spuren hinterlassen hat, wo man sich selbst wieder ein Stück weiter gebracht und entwickelt hat, glücklich zu sein über all das Gute, was einem zugetragen wurde, dankbar zu sein, für die Menschen, die einen lieben und unterstützen..  oder einfach auch nur zu sein und den Augenblick zu genießen und das Jahr genussvoll ausklingen zu lassen.

Wir laden also ein zu einem schummrig schönen Weihnachtsbrunch mit Plätzchen, Bratapfel, Zimtduft in der Luft (hoffe ich) viel Kerzenschein und Besinnlichkeit.
Genießt Eure Zeit, fühlt Euch einfach wohl und vergesst die Hektik des Alltags 😉

Anmeldung wie immer bitte über:
brunch@kovegan.de

um 12Uhr geht eflyer16.dez12.02s los
in der KHG, Rheinau 12, auf Koblenz Oberwerth

Wer etwas mitbringen möchte: einfach weihnachtlich denken 😉 alles was Ihr schon immer mal auf einem Weihnachtsbuffet haben wolltet, oder mal ausprobieren wolltet, oder was einfach herrlich weihnachtlich duftet.

Wir freuen uns auf Euch und einen besonderen letzten Brunch in diesem Jahr und in der wunderschönen KHG.

Alles Liebe,
Eure Isa

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